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Rainer Nee

 

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Lüdinghausen 12.12.2017.

 

Um die Polizei zu unterstützen, sollen künftig Taxifahrer und Fahrer von Speditionen im Kreis Coesfeld bei ihren Touren besonders aufmerksam sein und verdächtige Autos oder Menschen der Polizei melden. Will das NRW-Innenministerium und hat heute seinen Plan vorgestellt.

Die Gewerkschaft der Polizei im Kreis sieht das ganze mehr als kritisch. Hilfsheriffs seien nicht nötig, das Land sollte vielmehr mehr Polizisten einstellen.

Speditionen und Taxiunternehmen im Kreis wollen zunächst Einzelheiten abwarten.

Eine Spedition aus Nordkirchen sagte uns, die Mitarbeiter meldeten grundsätzlich, wenn ihnen etwas komisch vorkomme.

Ein Taxi-Unternehmen aus Lüdinghausen findet die Idee des Ministeriums nicht schlecht – vor allem nachts sei es wichtig, in Wohngebieten genau hinzuschauen

 

(Quelle :http://www.radiokiepenkerl.de)

Ruhestand erreicht. 29.09.2017

 

Nach langjähriger Tätigkeit in unserem Taxiunternehmen wurde Ludger Böckmann (alias Feiner Kerl) von der Belegschaft in den Ruhestand entlassen.

 

Natürlich nicht so ganz ohne Spaß.

Um 6.30 Uhr wurde Ludger Pünktlich von einer Taxi Flotte zur Arbeit abgeholt und er durfte als Kunde hinten in seinem Dienst Mercedes mitfahren.

 

Am Vormittag musste der feine Kerl dann einen Bobby Car Parcour bewältigen, um am Ziel ein kleines Geschenk von der Belegschaft entgegen nehmen zu können.

 

Nun kann er seine Freizeit mit seinem Trecker Hobby genießen.

 

Danke Ludger das wir sooft und soviel mit dir lachen durften, wir wünschne Dir alles Gute..

Ludger für jeden Spass zu haben.
Das Geschenk der Belegschaft.
Taxiflotte pünkltlich zur Abholung.

Foto:

Der Lüdinghauser Taxi Unternehmer Rainer Nee plädiert für eine Videoüberwachung in Taxis.

Da gehe die Sicherheit der Fahrer vor dem

Datenschutz der Fahrgäste.

Lüdinghausen

- Bundesweit wurden im Jahr 2010 235 Taxifahrerinnen und Taxifahrer von Fahrgästen verletzt, zwei sogar getötet. Viele Unternehmer sind inzwischen dazu übergegangen, in ihren Fahrzeugen Videokameras zu installieren, um so die Sicherheit der Fahrer zu erhöhen. Dem wollen jetzt die Datenschutzbeauftragten der Länder einen Riegel vorschieben. So will der NRW-Datenschutzbeauftragte Ulrich Lepper Videoaufzeichnungen im Taxi nur in Ausnahmefällen möglich machen - nur Standbilder oder sehr kurze Sequenzen.

 

Diese Entscheidung ist vollkommen unverständlichx, sagt dazu der Lüdinghauser Taxiunternehmer Rainer Nee, der mit seinem Betrieb seit 1994 an der Wolfsbergerstraße sitzt. Rund 25 Fahrer sind für ihn wechselweise im Einsatz. Und um deren Sicherheit ist er besorgt. Schließlich seien Fahrer schon wegen geringer Cent-Beträge bedrängt worden. Auch er habe schon daran gedacht, seine Taxis mit Videokameras auszustatten.

 

Seine Fahrer seien nicht glücklich über die Entscheidung der Datenschutzbeauftragten. Denn eine Attacke auf einen Taxifahrer sei heutzutage längst nicht mehr nur mit einem blauen Auge abgetan. Die Tätlichkeiten seien deutlich rigoroser. Bei der Einschätzung seiner Fahrgäste müsse sich der Fahrer einfach auf seine Menschenkenntnis verlassen.

 

Die reicht in den RVM-Bussen mit Dutzenden von Fahrgästen nicht aus. Das Verkehrsunternehmen setzt bereits seit geraumer Zeit auf videoüberwachte Busse, bestätigt Pressesprecher Markus Kleymann. Bereits beim Einstieg werden die Fahrgäste auf die Überwachung per Kamera hingewiesen. Die Videoüberwachung dient der Sicherheit nicht nur der Fahrer, sondern auch anderer Fahrgäste, erklärt er. Alle Videoaufzeichnungen würden allerdings nach drei Tagen automatisch überschrieben.

 

Dass bei Bussen eine Überwachung per Kamera möglich sein soll, im Taxi aber nicht, will Rainer Nee nicht verstehen. Und er hat ein ganz praktisches Beispiel parat. Vor einiger Zeit sei einer seiner Fahrer von einem Fahrgast geschlagen worden. Dessen Begleitung habe dann später bei der Polizei ausgesagt, dass es dieses Vorkommnis gar nicht gegeben habe. Unser Fahrer hatte da keine Chance, so Nee. Ein Grund mehr für ihn, für eine Videoüberwachung zu plädieren. Ein Standbild hilft da auch nicht weiter, ist er sicher.

 

(Quelle:von Peter Werth, Lüdinghausen -Westfälische Nachrichten)

Generelle Anschnallpflicht für Taxi- oder Mietwagenfahrer gilt seit dem 30.10.2014!

 

Die 49. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften wurde am 29.10.2014 verkündet: damit gilt die generelle Anschnallpflicht für Taxi- oder Mietwagenfahrer seit dem 30.10.2014!

 

Die Novelle der Straßenverkehrsordnung, welche die schon lange vom BZP mit Unterstützung der Berufsgenossenschaft Verkehr und dem Deutschem Verkehrssicherheitsrat geforderte Abschaffung der Ausnahmeregelung für Taxi- oder Mietwagenfahrer umsetzt, sich während der Fahrgastbeförderung nicht anschnallen zu müssen, ist aktuell mit dem am 29.10.2014 ausgegebenen Bundesgesetzblatt verkündet worden.

Nochmal die Begründung aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur jetzt erfolgten Streichung des

 

§ 21 a Abs. 1 Satz 2 Nummer 1 StVO:

„Bisher müssen sich Personen, die ein Taxi oder einen Mietwagen führen, während der Fahrgastbeförderung nicht anschnallen.

 

Diese Ausnahmemöglichkeit wurde in den siebziger Jahren eingeführt und basierte auf gewaltigen Übergriffen auf Taxen- und Mietwagenfahrer/innen bei der Fahrgastbeförderung. Durch verschiedene Verbände wurde vorgetragen, dass mittlerweile die Zahl der Verkehrsunfälle eine weitaus größere Gefahr darstelle als die Gefahr durch Überfälle.

Aus Verkehrssicherheitsgründen wird deshalb die bisherige Ausnahmemöglichkeit für Taxi- und Mietwagenfahrer/innen, sich während der Fahrt nicht anschnallen zu müssen, nicht mehr als sinnvoll angesehen und abgeschafft.

Damit müssen sich auch Taxi- und Mietwagenfahrer/innen stets anschnallen. Die EU-Kommission wurde bereits über diese Absicht, die Ausnahme im deutschen Recht abzuschaffen, informiert“.

Der BZP begrüßt die bevorstehende Umsetzung seiner langjährigen Forderung außerordentlich, dankt noch einmal den Mitstreitern BG Verkehr und DVR und informiert hiermit darüber, dass die Regelung seit dem 30.10.2014 gilt.

Rechtsfolge des Verstoßes gegen die Anschnallpflicht ist ein Bußgeld von 30 €.

(Meldung vom 31.10.2014)

 

(Quelle:Deutscher Taxi- und Mietwagenverband e.V., Gerbermühlstraße 9, 60594 Frankfurt am Main)

Rettungsmedaille für Jürgen Malm-Schedwill und Marco Krampe

 

Am 28. November 2009 warten die Taxifahrer Jürgen Malm-Schedwill und Marco Krampe am Bahnhof Dülmen auf Fahrgäste. Plötzlich hören sie einen lauten Knall. Rauch steigt aus einem Mehrfamilienhaus an der Bahnhofsstraße auf. Jürgen Malm-Schedwill greift sofort zu seinem Handy und versucht vergeblich, die Feuerwehr zu erreichen. Schließlich verständigt er die Polizei. Zusammen mit Marco Krampe läuft er dann zu dem Haus. Aus der Wohnung im Erdgeschoss schlagen Flammen. Sie drücken alle Klingeln, um die Bewohnerinnen und Bewohner zu warnen. Als ihnen daraufhin die Haustür aufgedrückt wird, eilen sie in das bereits stark verqualmte Treppenhaus.

 

Sie laufen in alle Stockwerke und klingeln an den Wohnungstüren. Türen, die nicht geöffnet werden, treten sie umgehend ein und wecken die Bewohner, damit diese sich in Sicherheit bringen können. Der Rauch wird stärker und erschwert ihnen das Atmen. Im 4. Stock wird die Tür trotz Klingelns nicht geöffnet. Wie bereits zuvor, verschafft sich Jürgen Malm-Schedwill gewaltsam Zutritt.

 

Ein älterer, leicht verstörter Mann kommt ihm entgegen. Erst jetzt bemerkt er, dass es brennt. Jürgen Malm-Schedwill und Marco Krampe begleiten ihn nach unten. Die starke Rauchentwicklung im mittlerweile gänzlich verrauchten Treppenhaus erschwert ihnen den Rückweg. Marco Krampe hält sich seinen Pullover vor den Mund, um den Qualm abzuhalten. Inzwischen eingetroffene Feuerwehrleute kommen ihnen entgegen und helfen ihnen schließlich nach draußen.

 

Die beiden Retter und alle von ihnen gewarnten Hausbewohner werden mit Verdacht auf Rauchvergiftung zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert. Eine Bewohnerin erliegt später ihren Verletzungen.

 

Durch das mutige und entschlossene Eingreifen von Jürgen Malm-Schedwill und Marco Krampe wurden die Hausbewohner vor dem Flammentot gerettet.

 

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